15.09.2026 | 1 Bild

LG schafft Klarheit beim Datenschutz auf Smart-TVs: Nutzerkontrolle, Transparenz und Sicherheit im Fokus

LG Electronics erläutert Funktionsweise von Spracherkennung, Automatic Content Recognition und personalisierten Diensten auf Smart-TVs
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News-Überblick:

  • Keine kontinuierliche Aufzeichnung: LG Smart-TVs zeichnen Gespräche im Haushalt nicht permanent auf und übertragen diese auch nicht fortlaufend.
  • Spracherkennung nur nach Aktivierung: Die Umwandlung von Sprache in Text startet erst, wenn Nutzer:innen die Sprachfunktion bewusst über die Fernbedienung oder ein zuvor aktiviertes Wake-Word starten.
  • Wake-Word-Verarbeitung erfolgt lokal: Audiodaten zur Erkennung des Aktivierungsworts werden direkt auf dem Fernseher verarbeitet. Wird kein Wake-Word erkannt, werden sie weder gespeichert noch übertragen.
  • Optionale Funktionen standardmäßig deaktiviert: Spracherkennung, Automatic Content Recognition (ACR) und interessenbasierte Werbung basieren auf einer bewussten Einwilligung der Nutzer:innen.
  • ACR arbeitet mit digitalen Fingerprints: Automatic Content Recognition identifiziert unterstützte Inhalte mittels Audio-Fingerprinting über den internen Audioprozessor des Fernsehers. ACR erfasst keine Screenshots, Bildschirm- oder Videoaufzeichnungen sowie keine Sprach- oder sonstigen Audioaufnahmen.
  • Separate Zustimmung für personalisierte Werbung: Die Nutzung von ACR für interessenbasierte und geräteübergreifende Werbung erfordert zusätzliche, separate Einwilligungen.
  • Nutzer:innen behalten die Kontrolle: Optionale Funktionen und Einwilligungen können jederzeit über die Einstellungen des Fernsehers verwaltet, deaktiviert oder widerrufen werden.
  • Kernfunktionen bleiben verfügbar: Die Ablehnung optionaler Vereinbarungen verhindert nicht die Nutzung wesentlicher Smart-TV-Funktionen wie Streaming-Apps, Live-TV, HDMI-Geräte oder Software-Updates.
  • Privacy by Design: Datenschutz wird bei LG über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg berücksichtigt – von Planung und Entwicklung bis zum laufenden Betrieb.
  • Kontinuierliche Sicherheitsmaßnahmen: LG arbeitet mit externen Sicherheitsforscher:innen zusammen, betreibt ein Bug-Bounty-Programm und stellt für unterstützte TV-Produkte Sicherheitsupdates für bis zu fünf Jahre ab Veröffentlichung der jeweiligen webOS-Plattformversion bereit.

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Seoul, 12. September 2026 – Jüngste Medienberichte könnten zu Missverständnissen darüber beigetragen haben, wie LG Smart-TVs funktionieren. Als führendes Unternehmen der Branche sieht sich LG in der Verantwortung, Kund klare und korrekte Informationen darüber bereitzustellen, wie seine Smart-TVs funktionieren und welche Datenschutzkontrollen ihnen zur Verfügung stehen. LG möchte daher erläutern, wie seine Smart-TVs arbeiten und welchen Ansatz das Unternehmen beim Schutz der Privatsphäre verfolgt.

LG Smart-TVs zeichnen Gespräche von Nutzer:innen nicht kontinuierlich auf und übertragen diese auch nicht fortlaufend. Die Umwandlung von Sprache in Text beginnt ausschließlich dann, wenn Nutzer eine Sprachinteraktion über eine unterstützte Aktivierungswort-Funktion starten oder die Sprach- bzw. AI-Taste auf der Fernbedienung drücken. Audiodaten, die zur Erkennung des Aktivierungsworts verwendet werden, werden lokal auf dem Fernseher verarbeitet. Wird kein Aktivierungswort erkannt, werden die Audiodaten weder in Text umgewandelt noch gespeichert oder übertragen. Im Rahmen der Verarbeitung eines Sprachbefehls können Ergebnisse der Spracherkennung und zugehörige technische Protokolle entstehen. Diese Datensätze sind bestimmten Sprachinteraktionen zugeordnet und bedeuten keine kontinuierliche Aufzeichnung von Gesprächen außerhalb einer aktiven Spracherkennungssitzung.

Ergebnisse der Spracherkennung können zur Unterstützung sprachbezogener Funktionen verwendet werden, werden jedoch nicht nachträglich hochgeladen, wenn der Fernseher offline ist oder die Verbindung wiederhergestellt wird.

Funktionen wie Automatic Content Recognition (ACR), Spracherkennung und interessenbasierte Werbung sind optional. Diese Funktionen sind standardmäßig nicht aktiviert. Die Nutzer:innen können selbst entscheiden, ob sie diese Funktionen aktivieren möchten, und ihre Einwilligung über die TV-Einstellungen verwalten oder widerrufen.

ACR verwendet Audio-Fingerprinting-Technologie mithilfe des internen Audioprozessors des Fernsehers – nicht eines Lautsprechers –, um Inhalte zu identifizieren. Dabei werden keine Screenshots, Bildschirmaufzeichnungen, Videoaufzeichnungen, Sprachaufzeichnungen oder andere Audioaufzeichnungen des Fernsehers erfasst. Wo ACR verfügbar und aktiviert ist, können ACR-bezogene Informationen für Zielgruppensegmentierung sowie zur Analyse von Sehgewohnheiten oder Zuschauertrends verwendet werden. Interessenbasierte Werbung und geräteübergreifende Werbung erfordern eine separate Einwilligung der Nutzer:innen über die jeweils geltenden werbebezogenen Vereinbarungen.

Der Schutz der Privatsphäre der Nutzer:innen ist ein grundlegendes Prinzip bei der Entwicklung und dem Betrieb der Produkte und Services von LG. Im Folgenden erläutert LG im Detail, wie Smart-TV-Funktionen arbeiten, wie Informationen verarbeitet werden können, welche Wahlmöglichkeiten Nutzer:innen haben und wie LG Datenschutz, Transparenz und Sicherheit kontinuierlich weiter stärkt.

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Häufig gestellte Fragen zum Datenschutz bei LG Smart-TVs

LGs Ansatz zum Datenschutz

Der Ansatz von LG basiert auf vier Grundprinzipien:

  • Transparenz – Nutzer:innen sollen verstehen können, wie Smart-TV-Funktionen arbeiten und wie damit verbundene Daten verwendet werden können.
  • Wahlfreiheit – Nutzer:innen erhalten umfassende Kontrolle über optionale Funktionen und Services.
  • Informierte Einwilligung – klare und einfach verwaltbare Einwilligungsoptionen unterstützen fundierte Entscheidungen.
  • Kontinuierliche Verbesserung – Datenschutzkontrollen, Transparenz und Sicherheitsmaßnahmen werden laufend weiterentwickelt.

Der Ansatz von LG orientiert sich an den Prinzipien von Privacy by Design. Datenschutzaspekte werden während des gesamten Produktlebenszyklus berücksichtigt, einschließlich Produktplanung, Entwicklung, Tests, Bereitstellung und laufendem Betrieb. LG überprüft regelmäßig, wie personenbezogene Informationen erhoben, genutzt, gespeichert, aufbewahrt und gelöscht werden, um Transparenz, informierte Entscheidungen, echte Wahlmöglichkeiten für Nutzer:innen und die Einhaltung der jeweils geltenden Datenschutzanforderungen zu gewährleisten.

Smart-TVs und Mehrwert für Kund:innen
Smart-TVs können heute weit mehr als Inhalte wiedergeben. Sie unterstützen Nutzer:innen dabei, Unterhaltung zu entdecken, natürlicher mit Inhalten zu interagieren, Geräte und Services miteinander zu verbinden und ihr Fernseherlebnis individuell zu gestalten.

Funktionen wie Spracherkennung, Inhaltsempfehlungen, vernetzte Geräteerlebnisse und personalisierte Services sollen das Finden, Abrufen und Genießen von Inhalten einfacher und intuitiver machen. Wie bei vielen vernetzten Technologien müssen für bestimmte Funktionen Informationen verarbeitet werden, damit diese wie vorgesehen funktionieren können.

So funktionieren LG Smart-TVs

  1. So funktioniert die Spracherkennung

Die Spracherkennung ermöglicht Nutzer:innen eine natürlichere Interaktion mit ihren Smart-TVs, etwa bei der Sprachsuche, der Inhaltssuche oder der Gerätesteuerung. Die Spracherkennung ist standardmäßig deaktiviert. Die Nutzer:innen können selbst entscheiden, ob sie diese Funktionen verwenden möchten, und sie jederzeit über die TV-Einstellungen verwalten oder deaktivieren.

Die Spracherkennung funktioniert nur dann, wenn die entsprechende Vereinbarung zur Verarbeitung von Sprachinformationen akzeptiert wurde und eine Sprachinteraktion aktiviert wurde – entweder durch Drücken der Mikrofontaste auf der Fernbedienung oder über eine von den Nutzer:innen aktivierte freihändige Sprachsteuerung bei unterstützten Modellen.

Die Erkennung des Aktivierungsworts erfolgt lokal auf dem Gerät. Audiodaten, die kein erkanntes Aktivierungswort enthalten, werden nicht gespeichert, nicht in Text umgewandelt und nicht übertragen. Die für die Erkennung des Aktivierungsworts verwendeten Audiodaten werden lokal verarbeitet und unmittelbar verworfen. Haben Nutzer die freihändige Sprachsteuerung aktiviert, kann der Fernseher im Standby-Modus weiterhin ausschließlich auf das Aktivierungswort achten. Wird kein Aktivierungswort erkannt, werden die Audiodaten lokal verarbeitet, umgehend gelöscht und nicht an Server von LG übertragen.

Die Umwandlung von Sprache in Text beginnt erst, nachdem ein Aktivierungswort erkannt wurde oder Nutzer:innen die Spracherkennung bewusst über die Mikrofontaste aktiviert haben. Zuvor überprüft der Fernseher lediglich, ob das Aktivierungswort gesprochen wurde, und erstellt keine Transkripte.

Sobald die Spracherkennung aktiviert wurde, startet der Fernseher vorübergehend eine Spracherkennungssitzung, um die Anfrage der Nutzer:innen zu verarbeiten. Wird keine Sprache erkannt, endet die Sitzung nach etwa zehn Sekunden automatisch. Sprechen Nutzer:innen, endet die Sitzung, sobald das System erkennt, dass die Spracheingabe abgeschlossen ist. In jedem Fall ist die Dauer einer Spracherkennungssitzung auf maximal etwa 18 Sekunden begrenzt.

Während einer aktiven Spracherkennungssitzung können Geräusche oder Sprache aus der Umgebung, die gleichzeitig mit einem Sprachbefehl auftreten, in einzelnen Fällen Bestandteil des Spracherkennungsergebnisses werden. Wird die Spracherkennung aktiv verwendet, kann Sprache im Rahmen des Spracherkennungsprozesses in Text umgewandelt werden. Diese Datensätze sind bestimmten Sprachinteraktionen zugeordnet und bedeuten keine kontinuierliche Überwachung, Aufzeichnung oder Speicherung von Umgebungsgesprächen außerhalb einer aktiven Spracherkennungssitzung.

Sprachdaten werden nicht gespeichert, um sie später hochzuladen, wenn der Fernseher offline ist, und auch nicht übertragen, wenn die Verbindung wiederhergestellt wird. Der Fernseher hört Gespräche im Haushalt nicht kontinuierlich mit, zeichnet sie nicht fortlaufend auf und speichert sie nicht. Sobald die Spracherkennungssitzung beendet ist, werden keine weiteren Audiodaten erfasst.

Bei unterstützten Modellen können Nutzer:innen das integrierte Mikrofon des Fernsehers über einen eigenen Hardware-Mikrofonschalter deaktivieren. Ist das Hardware-Mikrofon ausgeschaltet, steht die freihändige Spracherkennung über das Mikrofon des Fernsehers nicht mehr zur Verfügung. Die Spracherkennung über das Mikrofon der Fernbedienung bleibt nur dann verfügbar, wenn die LG-Spracherkennung aktiviert ist und die Nutzer:innen bewusst die Mikrofontaste drücken.

  1. So funktioniert Automatic Content Recognition

Automatic Content Recognition (ACR) hilft dabei, Inhalte zu identifizieren, die über unterstützte Quellen angesehen werden. Wo ACR verfügbar und aktiviert ist, können ACR-bezogene Informationen für Zielgruppensegmentierung sowie zur Analyse von Sehgewohnheiten oder Zuschauertrends verwendet werden. Interessenbasierte Werbung und geräteübergreifende Werbung erfordern eine separate Einwilligung der Nutzer über die jeweils geltenden werbebezogenen Vereinbarungen.

ACR ist eine optionale Funktion und standardmäßig deaktiviert. Um ACR zu aktivieren, müssen Nutzer:innen der LG-Vereinbarung über die Nutzung von Informationen zum Fernsehverhalten zustimmen, in der die Funktionsweise von ACR beschrieben wird. Nutzer:innen, die personalisierte, interessenbasierte Werbung erhalten möchten, müssen einer separaten optionalen Vereinbarung zustimmen: der Vereinbarung für interessenbasierte und geräteübergreifende Werbung. LG verwendet ACR nicht für interessenbasierte Werbung, sofern Nutzer:innen nicht beiden Vereinbarungen zugestimmt haben. Die Nutzer:innen können ihre Zustimmung zu diesen Vereinbarungen jederzeit widerrufen und ACR außerdem in den TV-Einstellungen deaktivieren.

Die Vereinbarung über Informationen zum Fernsehverhalten kann auch erforderlich sein, um bestimmte sprachbezogene Funktionen zu unterstützen. Um manche Sprachbefehle korrekt zu verarbeiten, muss der Dienst möglicherweise feststellen, welche Inhaltsquelle die Nutzer:innen aktuell verwenden. Sagen Nutzer:innen beispielsweise „Wechsle zu Kanal 11“, muss das System möglicherweise feststellen, ob der Fernseher derzeit Live-TV oder ein über HDMI angeschlossenes Gerät verwendet, damit die Anfrage richtig interpretiert und ausgeführt werden kann.

ACR verwendet Audio-Fingerprinting-Technologie zur Identifikation von Inhalten. Anstatt Screenshots, Bildschirmaufzeichnungen oder visuelle Inhalte vom Fernsehbildschirm zu erfassen, erstellt ACR mithilfe des internen Audioprozessors des Fernsehers – nicht eines Lautsprechers – einen digitalen Fingerprint der angesehenen TV-Inhalte. ACR erfasst oder speichert keine Sprachaufzeichnungen, sonstigen Audioaufnahmen, Screenshots, Bildschirmbilder oder Videoaufzeichnungen des Fernsehers.

Ist ACR aktiviert, kann die Funktion bei unterstützten Inhaltsquellen wie Live-TV, über HDMI angeschlossenen Geräten und LG Channels verwendet werden. Innerhalb von Drittanbieter-Streaming-Apps wie Netflix oder YouTube, die über LG Apps verfügbar sind, kommt ACR nicht zum Einsatz.

Für den Betrieb von ACR-Diensten kann LG Fingerprints zur Inhaltsidentifikation gemeinsam mit Geräteinformationen, Informationen zur Inhaltsquelle – bspw. Live-TV oder HDMI –, Netzwerkinformationen und den für die Unterstützung der Funktion erforderlichen Einwilligungseinstellungen verarbeiten. Die ACR-bezogene Verarbeitung ist von der Geräteerkennungsfunktion getrennt, die dazu dient, externe Geräte zu erkennen und zu verbinden.

Die Nutzer:innen können selbst entscheiden, ob sie ACR verwenden möchten, und die Funktion jederzeit über die TV-Einstellungen deaktivieren. In Märkten, in denen ACR nicht verfügbar ist, werden keine ACR-bezogenen Daten erhoben oder verarbeitet.

  1. So funktionieren Gerätevernetzung und Geräteerkennung

Smart-TVs sind darauf ausgelegt, mit einer Vielzahl vernetzter Geräte und Services im Haushalt zusammenzuarbeiten. LG Smart-TVs können Funktionen zur Geräteerkennung verwenden, um kompatible externe Geräte zu erkennen und mit ihnen zu kommunizieren, wenn Nutzer:innen diese mit dem Fernseher verbinden oder gemeinsam mit ihm verwenden.

Diese Funktion unterstützt die Erkennung, Verbindung und Steuerung von Geräten wie Set-Top-Boxen, DVD-Playern, Spielkonsolen und IoT-Geräten. Die über diese Geräteerkennungsfunktion identifizierten Informationen werden zur Unterstützung von Konnektivitätsfunktionen verwendet und nicht für Haushaltsprofile, geräteübergreifendes Targeting oder Werbesegmentierung eingesetzt.

Informationen über WLAN-Zugangspunkte in der Umgebung sowie Angaben zur Signalstärke werden getrennt von der Geräteerkennung verarbeitet. In Märkten, in denen ACR verfügbar und aktiviert ist, können diese Informationen dazu verwendet werden, den ungefähren Standort des Fernsehers zur Unterstützung von ACR-Diensten zu bestimmen. Diese Verarbeitung erfolgt nur, wenn die entsprechenden Vereinbarungen akzeptiert wurden.

Geräteerkennung, die Verarbeitung von WLAN-Informationen in der Umgebung und ACR sind voneinander getrennte Funktionen mit unterschiedlichen Zwecken: Die Geräteerkennung unterstützt die Verbindung externer Geräte, WLAN-Informationen in der Umgebung unterstützen die ungefähre Standortbestimmung für ACR, und ACR identifiziert Inhalte aus unterstützten Quellen.

Nutzer:innen können selbst entscheiden, ob sie optionale Dienste im Zusammenhang mit diesen Funktionen aktivieren möchten, und die entsprechenden Einstellungen über ihren Fernseher verwalten.

Wahlfreiheit und Kontrolle für Nutzer:innen
LG verfolgt bei optionalen Diensten und Funktionen einen Opt-in-Ansatz. Die Nutzer:innen können selbst entscheiden, ob sie optionale Funktionen wie Spracherkennung, ACR oder interessenbasierte Werbung nutzen möchten. Für diese Funktionen sind separate Vereinbarungen erforderlich, die jederzeit über die TV-Einstellungen eingesehen, verwaltet oder widerrufen werden können.

Die Ablehnung optionaler Vereinbarungen verhindert nicht die Nutzung grundlegender Smart-TV-Funktionen. Je nach Markt können Nutzer:innen Streaming-Apps, Live-TV, über HDMI angeschlossene Geräte, Software-Updates und andere wesentliche Smart-TV-Funktionen weiterhin verwenden, ohne optionale datenbasierte Dienste zu aktivieren.

Die Nutzer:innen können entsprechend den geltenden Datenschutzgesetzen und den Datenschutzrichtlinien von LG auf ihre personenbezogenen Informationen zugreifen, diese verwalten und ändern oder deren Löschung beantragen. In unterstützten Märkten und bei unterstützten Services können bestimmte Informationen über Fernsehverhalten und Sprachinteraktionen direkt über die TV-Einstellungen verwaltet werden.

Datenweitergabe und Partner
Bestimmte Smart-TV-Funktionen sind für ihren Betrieb auf spezialisierte Dienstleister und Partner angewiesen. Abhängig von der verwendeten Funktion und den Vereinbarungen, denen die Nutzer:innen zugestimmt haben, können Informationen durch Dienstleister verarbeitet werden, die bspw. Spracherkennung, Inhaltserkennung, Reichweitenmessung, werbebezogene Services oder andere vernetzte Funktionen unterstützen.

Abhängig vom jeweiligen Markt, den geltenden Vereinbarungen und den Entscheidungen der Nutzer:innen können ACR-bezogene Informationen zum Fernsehverhalten an LG Ad Solutions, ein mehrheitlich zu LG gehörendes verbundenes Unternehmen, weitergegeben werden, um Zielgruppensegmentierung sowie Analysen von Sehgewohnheiten und Zuschauertrends und – sofern separat zugestimmt wurde – interessenbasierte und geräteübergreifende Werbung zu unterstützen.

In bestimmten Märkten und im Rahmen entsprechender Nutzervereinbarungen können ACR-bezogene Informationen auch in einer Weise weitergegeben werden, die nach den jeweils geltenden Datenschutzgesetzen als „Verkauf“ oder „Weitergabe“ personenbezogener Informationen gelten kann. Die Nutzer:innen können selbst entscheiden, ob sie an diesen Diensten teilnehmen möchten, und die jeweils geltenden Opt-out-Rechte ausüben.

Sprach-Audiodaten und Umgebungs-Audiodaten werden LG Ad Solutions im Rahmen seiner Werbedienstleistungen nicht zur Verfügung gestellt.

Informationen über per HDMI angeschlossene Geräte unterscheiden sich von Informationen, die im Rahmen der Geräteerkennungsfunktion erhoben werden. Informationen zu über HDMI angeschlossenen Geräten dürfen nur dann für Zielgruppensegmentierung oder andere werbebezogene Zwecke verwendet werden, wenn Nutzer:innen den entsprechenden werbebezogenen Vereinbarungen separat zugestimmt haben. Ohne diese gesonderte Einwilligung werden die Informationen nicht für diese Werbezwecke verwendet.

Wenn Nutzer:innen ACR deaktivieren, ihre Einwilligung widerrufen oder geltende Opt-out-Rechte ausüben – einschließlich „Do Not Sell“-Anfragen –, wird die Erfassung von ACR-Daten beendet.

Sicherheit und kontinuierlicher Schutz
Da Smart-TVs zunehmend vernetzt und leistungsfähiger werden, bleibt Sicherheit ein wesentlicher Bestandteil des Nutzungserlebnisses. Kein vernetztes Produkt kann vollständig gegen Sicherheitslücken immun sein. Deshalb sind kontinuierliche Überwachung, Tests und Verbesserungen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg von zentraler Bedeutung.

LG betreibt ein Bug-Bounty-Programm und arbeitet mit externen Sicherheitsforscher zusammen, um potenzielle Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben. Im Rahmen von Responsible-Disclosure-Programmen und weiteren Sicherheitsprozessen untersucht LG regelmäßig gemeldete Schwachstellen, bewertet mögliche Auswirkungen auf Nutzer:innen und entwickelt bei Bedarf entsprechende Gegenmaßnahmen oder Software-Updates.

Nutzer:innen wird empfohlen, ihre Fernseher mit der jeweils neuesten verfügbaren Software auf dem aktuellen Stand zu halten und Sicherheitsupdates zu installieren, sobald diese verfügbar sind. LG stellt derzeit für unterstützte TV-Produkte Sicherheitsupdates für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren ab der Erstveröffentlichung der jeweiligen webOS-Plattformversion bereit, vorbehaltlich der jeweiligen Produktsupportrichtlinien und geltenden Anforderungen.

Unser Versprechen
LG verpflichtet sich zu umfassender Wahlfreiheit für Nutzer:innen, transparenter Information, starken Sicherheitsmaßnahmen und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung seiner Produkte und Services. Mit der Weiterentwicklung der Technologie wird LG auch künftig daran arbeiten, Datenschutzmaßnahmen zu stärken, die Kontrolle für Kund:innen zu vereinfachen, die Transparenz weiter zu verbessern und Nutzer:innen dabei zu unterstützen, das Potenzial ihres Smart-TV-Erlebnisses bestmöglich auszuschöpfen.

Über LG Electronics
LG Electronics ist ein globaler Innovator in Technologie und Unterhaltungselektronik, vertreten in nahezu allen Ländern und mit einer internationalen Belegschaft von mehr als 75.000 Mitarbeitenden. Die vier Business Units von LG – Home Appliance Solution (HS), Media Entertainment Solution (MS), Vehicle Solution (VS) und Eco Solution (ES) – erzielten 2025 zusammen einen weltweiten Umsatz von über 61,76 Milliarden US-Dollar (89 Billionen KRW).

LG ist ein weltweit führender Hersteller von Fernsehern, Haushaltsgeräten, Klimalösungen, Monitoren, Servicerobotern und Automobilkomponenten, einschließlich der Premium-Produkte LG SIGNATURE und LG ThinQ mit künstlicher Intelligenz. Weitere Informationen zu LG Electronics finden Sie unter www.LGnewsroom.com

Die LG Electronics Deutschland GmbH Zweigniederlassung Österreich ist mit Produkten aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräten und Klimageräten vertreten. Die Zweigniederlassung mit Sitz im Wiener Gasometer wurde 2006 gegründet und beschäftigt heute mehr als 50 Mitarbeiter:innen. Weitere Informationen zu LG Electronics in Österreich finden Sie unter https://www.lg.com/at/ueber-lg/presse-medien

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