24.03.2026 | 13 Bilder

Wenn Spielzeug zum Kommunikationsmedium wird

Wie das österreichische Unternehmen Bioblo mit nachhaltig produzierten Bausteinen neue Wege in der Markenkommunikation geht.
Bioblo © Bioblo

Die Masterminds hinter den österreichischen Bausteinen: Dietmar Kreil, Stefan Friedrich und Hannes Frech (v.l.n.r.)

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Werbung wird schneller, lauter und austauschbarer. Gleichzeitig steigt bei Unternehmen der Anspruch, Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Verantwortung und Sinn nicht nur zu kommunizieren, sondern glaubwürdig zu leben, besonders in der Ansprache von Familien und jungen Zielgruppen. Das österreichische Unternehmen Bioblo reagiert darauf im Bereich der Streuartikel und Give-aways mit einem Ansatz, der sich bewusst vom klassischen Kommunikationsdenken löst: Spielzeug nicht als kurzfristiges Wegwerf-Werbemittel, sondern als langfristig genutztes Medium.

Mehr als 250.000 Kinderzimmer in Europa sind bereits mit den charakteristischen Bioblo-Bausteinen ausgestattet. Produziert wird ausschließlich in Europa, der Materialmix kombiniert recycelte Kunststoffe mit Holzfasern aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Die Bausteine tragen unter anderem das Österreichische Umweltzeichen und den Blauen Engel und sind mittlerweile in drei Größen und 15 Farben erhältlich. Auf dieser Basis erweitert Bioblo sein Geschäftsmodell nun auch gezielt und erfolgreich um B2B-Kooperationen.

Pädagogische Bausteine als Berührungspunkt zwischen Marke und Mensch
Während internationale Spielwarenkonzerne vor allem auf Lizenzen, Serienproduktion und globale Skalierung setzen, verfolgt Bioblo einen anderen Ansatz. Die Produkte entstehen in gut planbaren Stückzahlen, sind langlebig ausgelegt und werden im Familienalltag intensiv genutzt. Genau darin liegt aus Sicht des österreichischen Unternehmens ihr strategischer Wert für Marken. Ein Objekt, das über Monate oder Jahre Teil des Familienalltags bleibt und immer wieder neu kombiniert werden kann, transportiert Werte leiser, aber nachhaltiger und sympathischer als klassische Kommunikationsmittel. Spielzeug wird so zu einem dauerhaften Berührungspunkt zwischen Marke und Mensch – jenseits von Logos und Kampagnenlogik.

B2B-Projekte mit Sparkasse, ERSTE Bank und H2O-Therme als Proof of Concept
Wie dieser Ansatz in der Praxis funktioniert, zeigen erste große Kooperationen. Unter anderem gemeinsam mit der Sparkasse und ERSTE Bank wurde zum Weltspartag ein ikonisches Symbol neu interpretiert: Der allseits beliebte „Sparefroh“ erschien erstmals als exklusives, limitiertes Bioblo-Set aus 51 Pixel-Steinen. Statt eines klassischen Give-aways entstand ein Spielobjekt mit pädagogischem Bezug und regionaler Produktion, das über den Aktionstag hinaus im Familienalltag präsent bleibt.

„Unsere Weltspartags-Geschenke müssen klaren Anforderungen entsprechen: Sie sollen von regionalen Produzenten stammen, um die heimische Wirtschaft zu stärken, und nachhaltig sowie ökologisch gefertigt sein. Mit Bioblo haben wir einen Partner gefunden, der all diese Kriterien erfüllt – und das zu einem attraktiven Preis,“ sagt Florian Haiderer, Leiter Werbung und Öffentlichkeitsarbeit bei der Sparkasse NÖ Mitte West. Die Verpackungsarbeit wurde über die Sommermonate an die „Jugend am Werk“ in Innermanzing, die „Tagesstätte“ in St. Pölten und die „werkRaum Tagesstätte“ in Tulln übertragen, womit der Grundstein für eine langfristige Kooperation für die kommenden Jahre gelegt werden konnte.

Auch im Freizeit- und Tourismusbereich wird der nachhaltige Zugang weitergeführt. In Zusammenarbeit mit der H2O-Therme wird 2026 das Thermen-Maskottchen als limitierte Bioblo-Edition umgesetzt. „Die Zusammenarbeit mit Bioblo ermöglicht es uns, unseren Gästen ein kreatives und nachhaltiges Abreisegeschenk zu überreichen, das unser Maskottchen HopiHo auf besondere Weise erlebbar macht,“ sagt Vera Strasek, Verkaufsleiterin der H2O-Hoteltherme GmbH.

Das Set ist ausschließlich vor Ort erhältlich und Teil des ganzheitlichen Familienerlebnisses, das in der Bauecke im Spielraum der Therme beginnt und sich über das Abreisegeschenk als Verlängerung der Markenerfahrung weit über den Aufenthalt hinaus fortsetzt. Weitere Kooperationen mit Unternehmen aus Finanzdienstleistung, Freizeitwirtschaft, Handel, Automobilbranche und Bildung sind in Vorbereitung.

Produktinnovation als strategischer Hebel
Parallel zum Ausbau des B2B-Geschäfts entwickelt Bioblo auch seine Produktwelt laufend weiter. Mit Bioblo Pixel wurde Ende 2025 eine völlig neue Linie und Produkterweiterung eingeführt, die sich stärker an größere Kinder, Jugendliche und gemeinsames kreatives Gestalten richtet.

Die quadratischen Pixel-Bausteine und das wandlungsfähige Baupult aus Holz, das gleichzeitig auch als Wandgemälde fungieren kann, eröffnen zusätzliche Einsatzfelder: etwa für Workshops, Bildungsformate oder maßgeschneiderte Sondereditionen im UnternehmenskontextDarüber hinaus werden auch mögliche Einsatzbereiche im pädagogischen und therapeutischen Umfeld geprüft, etwa dort, wo spielerische Bau- und Legesysteme motorische oder kognitive Fähigkeiten unterstützen können.

Bewusste Differenzierung statt Konzernlogik
Im Vergleich zu anderen globalen Anbietern positioniert sich Bioblo bewusst anders: kurze Entscheidungswege statt komplexer Konzernstrukturen, exklusive Entwicklungen statt standardisierter Lizenzprodukte und Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil der Produktentwicklung. Produziert wird regional in Österreich, gedacht international. Bioblo versteht sich dabei nicht als Lieferant, sondern als Partner für Unternehmen, die Marken erlebbar machen wollen. „Wir sehen Spielzeug nicht als Werbefläche, sondern als Beziehungsträger. Wirkung entsteht nicht durch Lautstärke, sondern wenn ein Produkt Teil des Alltags wird. Genau darin liegt die Chance für Unternehmen: Marken erlebbar zu machen, ohne sich aufzudrängen,“ sagt Stefan Friedrich, CEO Bioblo.

Strategischer Ausblick
Der Ausbau des B2B-Geschäfts erfolgt bewusst selektiv. Nicht jede Kooperation passt zur Marke, und nicht jede Marke passt zu Bioblo. Neben dem stetig wachsenden Endkundengeschäft und der wichtigen Präsenz in edukativen Einrichtungen entsteht so ein dritter strategischer Pfeiler: Spielzeug als Markenerlebnis, Bausteine als Träger von Haltung und langfristiger Markenbindung.

Weitere Informationen: www.bioblo.com

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Bioblo
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